Satzungen / Ordnungen / Hinweise / Hilfestellungen

Der FLVW hat den 2. Stufen-Plan um Schiedsrichtersoll gestrichen.....

 

Durch den FLVW wurde der § 37 Abs. 3-5 der SPO/WFLV geändert.

Die Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls ist durch Verhängung von Ordnungsgeldern zu ahnden.

Dieses Ordnungsgeld beträgt für jeden fehlenden Schiedsrichter pro Spieljahr bei Vereinen der Landes- und Bezirksligen 300,-- €. Bei Vereinen der Kreisligen A, B und C 250,00 €.

  

Hier nun die neuen Richtlinien zu § 37 Abs. 3-5 SPO/WFLV:

Richtlinien zu § 37 Abs. 3-5 SpO/WFLV Schiedsrichtersoll (SR-Soll)


1. Gem. § 37 Abs. 3 Spielordnung des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (SpO/WFLV) ist jeder Verein verpflichtet, für Mannschaften, die am Pflichtspielbetrieb teilnehmen, Schiedsrichter zu stellen. Die Landesverbände sind gem. § 37 Abs. 5 SpO/WFLV berechtigt Richtlinien über die Stellung von Schiedsrichtern zu erlassen.


2. Für jede am Pflichtspielbetrieb teilnehmende Mannschaft der Herren, der Frauen sowie der A- und B-Junioren und der WFLV C-Junioren Regionalliga, dem WFLV U14-Nachwuchs-Cup und der WFLV-Futsalliga hat der Verein eine entsprechende Anzahl von Schiedsrichtern zu stellen. Die Anzahl der zu stellenden Schiedsrichter richtet sich nach der Ligazugehörigkeit der einzelnen Mannschaften des Vereins bzw. der Spielgemeinschaft wie folgt,
Mannschaften:
a) der Lizenzligen je vier,
b) der 3. Liga, der Regionalliga, der Oberliga, der Westfalen- und der Landesligen der Herren je drei,
c) der Bundesliga und Regionalliga der Frauen je drei,
d) der A- und B- Junioren-Bundesliga je drei,
e) der A- und B- Junioren-Westfalenliga und der WFLV-Futsalliga je zwei,
f) der Westfalen-, der Landes-, Bezirks- und Kreisligen der Frauen je einen,
g) der Bezirks- und Kreisliga A, B, C und D der Herren je einen,
h) der C- Junioren Regionalliga und dem WFLV U14- Nachwuchs-Cup, der B- Juniorinnen-Bundesliga und B-Juniorinnen-Regionalliga, der A- und B- Junioren der Landes-, Bezirks- und Kreisligen je einen Schiedsrichter zu stellen.
Anmerkung: Juniorinnen-Mannschaften unterhalb der Regionalliga und AH-Mannschaften fallen nicht unter diese Bestimmung.


3. Zieht ein Verein nach dem 01.08. eine Mannschaft zurück oder scheidet eine Mannschaft nach dem 01.08. aus dem Spielbetrieb aus, findet keine Neuberechnung des SR-Solls während des laufenden Spieljahres statt.


4. Die Nichterfüllung des SR-Solls ist durch Verhängung von Ordnungsgeldern zu ahnden, deren Höhe sich nach der Ligazugehörigkeit der 1. Herrenmannschaft bzw. bei reinen Frauenfußballvereinen der 1. Frauenmannschaft des Vereins richtet.
Dieses Ordnungsgeld beträgt für jeden fehlenden Schiedsrichter pro Spieljahr bei Vereinen
a) der Lizenzligen und der 3. Liga 500,00 €
b) der Regionalliga 450,00 €
c) der Oberliga und der Westfalenligen 400,00 €
d) der Landes- und Bezirksligen 300,00 €
e) der Kreisligen A, B, C und D 250,00 €, sowie Vereinen ohne Herren- und Frauenmannschaften.


5. Ein Verein, der das SR-Soll nicht zu mindestens 60 % erfüllt, zahlt ein um 50 % erhöhtes Ordnungsgeld für jeden fehlenden Schiedsrichter, bis zur 100%igen Sollerfüllung. Beispiel: Ein Verein benötigt 4 Schiedsrichter und hat nur 1 Schiedsrichter. Dieser Verein muss somit für 3 fehlende Schiedsrichter ein um 50% erhöhtes Ordnungsgeld zahlen.

6. Stichtag für die Berechnung des SR-Solls ist der 01.08. eines jeden Jahres.


7. Zur Erfüllung des SR-Solls zählen aktive Schiedsrichter und SR-Beobachter (§ 1 Abs. 7 SRO/WFLV).


8. Die Ordnungsgelder sind vierteljährlich zu berechnen und zu erheben.


9. Meldet ein Verein während des Spieljahres einen neuen Schiedsrichter, so ist er von dem Zeitpunkt der Anerkennung zur Erfüllung des SR-Solls des Vereins anzurechnen.
Ein neu ausgebildeter Schiedsrichter zählt ab der bestandenen Prüfung für die laufende Saison und mindestens die nächsten 2 Spieljahre zur Erfüllung des SR-Solls des Vereins, für den er sich zur Schiedsrichterprüfung angemeldet hat, unabhängig davon, ob er in diesem Zeitraum zu einem anderen Verein wechselt. Über Ausnahmen entscheidet der Kreisschiedsrichter-ausschuss.
Scheidet während des laufenden Spieljahres ein Schiedsrichter bei einem Verein aus, ist er dem Verein vom Tage des Ausscheidens an nicht mehr anzurechnen.


10. Schiedsrichter, die zu einem neuen Spieljahr den Verein wechseln wollen, müssen dies dem zuständigen Kreisschiedsrichterausschuss unter Beifügung einer Kopie der Abmeldung beim bisherigen Verein bis zum 30.06. eines Jahres unter Angabe ihres neuen Vereins und zusätzlich dessen gleichzeitiger Bestätigung schriftlich und verbindlich mitteilen.


11. Es ist anzustreben, dass ein Schiedsrichter zur Erfüllung des SR-Solls innerhalb einer Saison mindestens 15 Spiele (Turniertag = 1 Spiel) leitet.


12. Vereine, die mehr Schiedsrichter stellen als gefordert (Stichtag 01.08.), erhalten für jeden überzähligen Schiedsrichter pro Spieljahr einen Bonus in Höhe von 100,00 €. Ist darunter ein neu ausgebildeter Schiedsrichter, erhält der Verein auf Antrag einen zusätzlichen Bonus in Höhe von einmalig 100,00 €, wenn dieser Schiedsrichter mindestens 2 Kalenderjahre nach abgelegter Prüfung noch aktiver Schiedsrichter ist.


13. Die Erfüllung des SR-Solls ist von den Kreisen durch die Kreisschiedsrichterausschüsse zu überwachen. Ordnungsgelder wegen Nichterfüllung des SR-Solls sind jeweils von den Kreisvorständen zu verhängen und bekannt zu geben (§ 49 Satzung/FLVW). Übergeordnete Verwaltungsstelle für Entscheidungen der Kreisvorstände ist das Verbandpräsidium. Die Ordnungsgelder sind an die Kreiskasse zu zahlen. Die Kreiskassen zahlen auch den Bonus für überzählige Schiedsrichter gem. Ziffer 12.


14. Diese Richtlinien wurden von der Ständigen Konferenz am 18.04.2015 neu gefasst und treten mit ihrer Veröffentlichung in den Offiziellen Mitteilungen des Verbandes zum 01.07.2015 in Kraft. Entgegenstehende frühere Richtlinien treten zu diesem Zeitpunkt außer Kraft.

Handbuch beantwortet wichtige Fragen und bietet Hilfestellung.....

 

Fußballvereine unterliegen einer Vielzahl steuerrechtlichen Regelungen. Der DFB hat ein neues Steuerhandbuch herausgegeben. DFB-Verbände und -Vereine erhalten das Buch kostenlos.

Eine Veröffentlichung ist elektronisch im Internet erfolgt . Unter

    http://steuerhandbuch.dfb.de/

können die Seiten heruntergeladen weren.

 

Vor allem für Schatzmeister/Kassierer, Vorstände und Mitarbeiter in der Buchhlatung der Vereine und Verbände dürfte der Onlineratgeber eine wertvolle Informationsquelle sein.

Neue Satzung und Ordnungen sind online.....

 

Auf der Hompage des WFLV (Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband) ist die aktualisierte Satzung und die Ordnung als Download online eingestellt.

 

Die Vereine können per Download die Satzung und Ordnungen herunterladen unter:

   http://www.wflv.de/der-wflv/satzung-und-ordnungen.html

Der § 19 SPO/WFLV hat sich geändert....

 

Ab dem 01.07.2016 dürfen Spieler/-innen in Pokalspielen auf Kreis- und Verbandsebene nur noch eingesetzt werden, wenn diese im Besitz der Spielberechtigung für Pflichtspiele sind. Eine Spielberechtigung für Freundschaftsspiele reicht nicht mehr aus.

Liebe Sportfreundinnen und Sportfeunde,

 

vor Anpfiff der neuen Saison 2016/2017 hat die FIFA die größten und umfangsreichsten Regelüberarbeitungen zum 01. Juli 2016 vorgenommen. Mit insgesamt 95 Regeländerungenmöchte man dem Zeitgeist und dem Wandel der letzten Jahre auf unseren Sportplätzen Rechnung tragen sowie eine einfache, einheitliche und klar gestaltete Regelauslegung weltweit vermitteln. Viele Wörter wurden gestrichen, Unsinnigkeiten entfernt aber auch gravierende Regeländerungen und Modifizierungen wurden vorgenommen.

 

Wie man bei der Europameisterschaft erkennen konnte, sind für den Akteur oder den Fußballfan im ersten Moment nur wenige Regelveränderungen sofort erkennbar. Der Schein trügt, da einige Änderungen erst dann zum Tragen kommen, wenn die besonderen Fälle eintreten, was insbesondere bei geordneten Spielen eher seltener der Fall ist. Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis alle neuen Regeln komplett verinnerlicht worden sind. Zudem fehlt leider noch die eine oder andere Auslegung, was die Angelegenheit insbesondere für die Schiedsrichter nicht einfacher macht.

 

Anbei erhaltet ihr eine Übersicht der wichtigsten Regeländerungen für die Praxis.

 

Das Ganze stellt nur einen kleinen Auszug aus den aktuellen Änderungen dar und soll euch eine erste Hilfestellung geben. Entsprechende Erläuterungen und Anpassungen werden sicherlich noch folgen.

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen/euch eine erfolgreiche Saison 2016/2017.

 

Gut Pfiff

 

Das Lehrteam des FLVW Kreis Bochum

Ihr

Heiko Schneider
Kreis-Schiedsrichter-Lehrwart
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

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Regeländerungen 2016_2017 HSC.pdf
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Werte Sportfreundinnen, werte Sportfreunde,
 
in der Anlage erhalten Sie den 7. News Letter von der DFBnet Kommission des FLVW.

Am 15.09.16 wurde das Softwarepaket 6.10 für den DFBnet Spielbericht aufgenommen. 

Wir haben in der Anlage die Änderungen für Sie zusammengestellt und näher beschrieben.

 

Darüber hinaus gibt es eine Änderungsmitteilung für die Vereine und für die Schiedsrichter.

 

 

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Freundliche Grüße

 

i. A. Friedhelm Spey
DFBnet Kommission FLVW

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Neue Satzung und Ordnungen sind online.....

 

Auf der Hompage des WFLV (Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband) ist die aktualisierte Satzung und die Ordnung als Download online eingestellt.

 

Die Vereine können per Download die Satzung und Ordnungen herunterladen unter:

   http://www.wflv.de/der-wflv/satzung-und-ordnungen.html

Durchführungsbestimmungen zur Regelung der 5. gelben Karte....

 

Hat ein Verein mehrere Mannschaften in einer Spielklasse, z. B. 1. und 2. Mannschaft in der Kreisliga C, und ein Spieler erhält in der 1. und 2. Mannschaft jeweils eine gelbe Karte, so werden alle gelben Karten aus allen Mannschaften für den jeweiligen Spieler zusammengezählt.

Bei unterschiedlichen Spielklassen, z.B. 1. Mannschaft spielt in der Kreisliga B und die 2. Mannschaft in der Kreisliga C werden die Karten eines Spielers je Spielklasse gezählt.

Thema: 5. Gelbe Karte

 

Liebe Sportfreundinnen, liebe Sportfreunde,

 

aus gegebenem Anlass wurde ich gebeten, einmal die Behandlung der „5. Gelbe Karte“ an Beispielen zu erläutern.

 

Vorab der genaue Wortlaut aus den Durchführungsbestimmungen des FLVW 2014/15:

 

6.    Ein Spieler/in einer Mannschaft einer jeweiligen Spielklasse, den der Schiedsrichter in fünf Pflichtspielen (ausgenommen Pokalspiele) durch Vorweisen der Gelben Karte verwarnt hat, ist für das nächstfolgende Punktespiel in der jeweiligen Spielklasse automatisch gesperrt, das dem Spiel folgt, in dem die fünfte Verwarnung verhängt worden ist. Bis zum Ablauf der automatischen Sperre ist er auch für das jeweils nächstfolgende Punktespiel jeder anderen Mannschaft seines Vereins/Tochtergesellschaft in einer unteren Spielklasse gesperrt, längstens jedoch bis zum Ablauf von zehn Tagen. Eine Übertragung auf das neue Spieljahr bzw. bei einem Vereinswechsel während des Spieljahres ist ausgeschlossen. Die nächste ab dem Vergehen nach einer verwirkten Sperre gezeigte Verwarnung zählt wiederum als erste Verwarnung im Sinne dieses Absatzes. Im Falle eines Feldverweises, auch eines Feldverweises nach zwei Verwarnungen (Gelb/Rot), gilt eine im selben Spiel ausgesprochene Verwarnung als verbraucht und wird nicht registriert. Auf die übrigen bis dahin verhängten Verwarnungen bleibt der Feldverweis ohne Bedeutung.

 

Wettbewerbsbezogenheit

Nur die Gelben Karten werden gezählt und nach der 5. geahndet, die ein Spieler in einem Meisterschaftsspiel (Pflichtspiel) dieses Wettbewerbs erhalten hat. In diesem Fall in einem Spiel der Herren Landesliga.

Gelbe Karten aus einem Freundschaftsspiel oder einem Pokalspiel werden nicht mitgezählt, auch nicht die Gelben Karten, die Spieler in einem Meisterschaftsspiel einer anderen Mannschaft erhalten haben. Dort werden die gelben Karten separat gezählt und entsprechend bewertet.

Sperre: Nach der 5. Gelben Karte ist der betreffende Spieler für das nächstfolgende Meisterschaftsspiel in der jeweiligen Spielklasse automatisch gesperrt. Die Sperrdauer ist also durch das nächste Meisterschaftsspiel terminiert, nicht wie bei anderen Sperren durch den Zusatz „gesperrt jedoch höchstens für  ….. Wochen“.

Daraus folgt dieses konkrete Beispiel: Ein Spieler, der im letzten M-Spiel im Dezember die 5. Gelbe Karte erhalten hat, ist für das erste M-Spiel nach Ende der Winterpause gesperrt. (Dies ist nämlich das nächstfolgende Punktespiel).

Bis zum Ablauf der automatischen Sperre (Schlusspfiff des nächsten M-Spiels) ist der Spieler auch für das jeweils nächstfolgende Punktespiel jeder anderen Mannschaft seines Vereins in einer unteren Spielklasse gesperrt, längstens jedoch bis zum Ablauf von zehn Tagen.

Mit seinem Einsatz in einer unteren Mannschaft muss der Spieler also das Ende der Sperre plus 5 Tage warten. Dagegen darf er in einer Mannschaft einer höheren Spielklasse ohne Einhaltung einer Frist, also unmittelbar nach dem Spiel, in dem er die 5. Gelbe Karte bekommen hat, mitwirken.

Eine Übertragung auf das neue Spieljahr bzw. bei einem Vereinswechsel während des Spieljahres ist ausgeschlossen

Im Gegensatz zur Sperre nach einer Gelb-Roten oder einer Roten Karte beeinflusst die Ansetzung eines DFB-Pokalspiels die Sperrdauer nach der 5. Gelben Karte nicht.

Feldverweis: Wenn ein Spieler die Rote oder die Gelb-Rote Karte bekommen hat, erlischt eine im selben Spiel vorher erhaltene Gelbe Karte. In früheren Spielen derselben Saison erhaltene Gelbe Karten jedoch bleiben auf dem Strafkonto bestehen.

(Vor dem Spiel 4 gelbe Karten bleiben somit nach dem Spiel auf dem Konto.)

 

Und wie wirkt sich die 5. Gelbe Karte und die gelb/rote Karte im Juniorenbereich aus!

 

Fünfte Gelbe Karte

Der A-Junior bzw. die B-Juniorin, die nach der fünften Gelbe Karte im Herren bzw. Frauenbereich für ein Spiel gesperrt ist, ist auch für Punktespiele (nicht Pokalspiele) der A-Junioren bzw. B-Juniorinnen gesperrt. Die Sperre ist nach dem nächsten Spiel der Mannschaft abgegolten, in der die Sperre erwirkt wurde. Die Sperre gilt aber auch nur für ein Spiel der unteren Mannschaft und auch nur max. 10 Tage.

Die Sperre gilt auch nicht für höherrangige Mannschaften. Ist also die Junioren-Mannschaft höherrangig (siehe Tabelle in den Durchführungsbestimmungen) ist der Spieler für Spieler dieser Mannschaft nicht gesperrt.

 

Gelb/Rote Karte

Nach einer Gelb/Roten Karte im Seniorenbereich ist der A-Junior bzw. Die B-Juniorin für max. 7 Tage gesperrt. Die Sperre endet früher, wenn innerhalb dieser 7 Tage bereits ein Spiel der Mannschaft stattfindet, in der die Sperre erwirkt wurde. Dann ist der Spieler nach Ablauf des Tages an dem diese Spiele stattgefunden hat wieder spielberechtigt. Diese Spiele gilt nicht nur für Punktspiele sondern für alle Spiele (also auch für Pokalspiele).

 

Freundliche Grüße 

Friedhelm Spey

 

FUSSBALL- und LEICHTATHLETIK-VERBAND

WESTFALEN e.V.

Umgang mit der 5. gelben Karte in den Sperr-Regeln bei Einsatz in den unteren Mannschaften......

 

In der letzten Zeit kam es hinsichtlich des Einsatzes, nach Erhalt der 5. gelben Karte, in unteren Mannschaften zu Verwirrungen.

 

Hinweis:

In den Sperr-Regeln werden die 5 Tage Schutzfrist mit aufgenommen, so dass die Gesamtwartefrist von 15 Tagen eingestellt wird.

Mit seinem Einsatz in einer unteren Mannschaft muß der Spieler also das Ende der Sperre (10 Tage) plus 5 Tage warten.

 

Erläuterung nach Erhalt der 5. gelben Karte:

Ein Spieler einer Mannschaft einer jeweiligen Spielklasse, den der Schiedsrichter in fünf Pflichtspielen (ausgenommen Pokalspiele) durch Vorweisen der Gelben Karte verwarnt hat, ist für das nächstfolgende Punktespiel in der jeweiligen Spielklasse automatisch gesperrt, das dem Spiel folgt, in dem die 5. gelbe Karte verhängt worden ist.


Bis zum Ablauf der automatischen Sperre ist er auch für das jeweils nächstfolgende Punktespiel jeder anderen Mannschaft seines Vereines in einer unteren Spielklasse gesperrt, längstes jedoch bis zum Ablauf von 10 Tagen.

Um nun Spieler einer unteren Mannschaft zu werden, muss laut §111Abs 5 SpO/WFLV eine Schutzfrist von 5 Tagen eingehalten werden.

 

Somit dürfte nun klar geregelt sein, wann der Spieler in der unteren Mannschaft berechtigter Weise eingesetzt werden darf.

Erläuterung zur "5. Gelben Karte".......

 

Eine Sperre nach der 5. Gelbe Karte kann weder bei einem spielfreien Tag (z.B. Totensonntag) noch in der Winterpause abgegolten werden. Die Sperre kann nur bis zum Ende einer Saison durch Aussetzen in einem Meisterschaftsspiel abgesessen werden. Auch wenn ein Spiel ausfällt, weil z. B. eine Mannschaft zurückgezogen hat, zählt dieser "unfreiwillige" freie Spieltag nicht zum Absitzen der 5. gelben Karte.


Und auch noch einmal der Hinweis zur 5. gelben Karte am letzten Spieltag:

Die Sperre kann nicht in der Winterpause abgesessen werden, sondern der Spieler muß das erste Meisterschaftsspiel seiner Mannschaft nach der Winterpause aussetzen.

Dieses ist sicher schwer zu vermitteln, da z.B. eine rote Karte vor der Winterpause oder in der Halle in der Winterpause abgesessen werden kann.

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Flyer - Sicherheitsregeln für Fußballspiele im FLVW Kreis Bochum
Fair Play ist mehr als Spielregeln einhalten!
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Personen im Innenraum / Auswechselbereich

 

Der Fussballausschuß des Westdeutschen Fußballverbandes hat beschlossen, dass sich im Innenraum/Auswechselbereich nur die Austauschspieler und die Personen, die sich mit der Mannschaft befassen, wie Trainer, Betreuer, Mannschaftsverantwortlicher pp, aufhalten dürfen. Zuschauer haben in diesem Bereich nichts zu suchen.

 

Wird ein zum Aufenthalt im Innenraum Berechtigter durch den Schiedsrichter, z B. wegen kritisierens  oder reklamierens, des Innenraumes verwiesen, sind gem. RuVO/WFLV folgende Ordnungsgelder gegen ihn zu verhängen:

100,-- € Landesliga

  75,-- € Bezirksliga

  50,-- € Kreisklassen

Im Wiederholungsfall erhöht sich das Ordnungsgeld.

 

Erfolgt der Innenraumverweis wegen einer Beleidigung, Bedrohung oder Tätlichkeit, wird ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet.

Seit Beginn der Saison 11/12 gilt in der Kreisliga C (Bochum) folgende Regel bei Nichtantreten eines Schiedsrichters:

 

1. Die Vereine informieren sich im dfbnet, ob für ihr Spiel ein Schiedsrichter  

    angesetzt ist.

2. Ist kein Schiedsrichter angesetzt. gilt folgendes:

    a) Die Vereine haben sich auf einen kurzfristig zu beschaffenden, auch nicht

    neutralen amtlichen Schiedsrichter, zu einigen.

    b) Kann kein amtlicher Schiedsrichter für die Spielleitung gewonnen werden,

    muß das Spiel unter der Leitung eines Spielleiters (regelkundiges

    Vereinsmitglied) ausgetragen werden.

    c) Das Vorrecht zur Spielleitung hat hierbei der Gast.

    d) Kann der Gast keinen Spielleiter stellen, ist der Platzverein verpflichtet

    einen Spielleiter zu stellen.

3. Entsprechendes gilt auch, wenn der angesetzte Schiedsrichter unerwartet   

    nicht antritt.