Sport-BILD-Abschluss: Hamburger SV

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Sport-BILD-Abschluss: Hamburger SV

Der Hamburger SV, ein renommierter Fußballverein aus der Hansestadt, steht aktuell im Fokus der Öffentlichkeit. Die Sport-BILD hat in einer umfassenden Analyse den aktuellen Zustand des Vereins unter die Lupe genommen und kommt zu einem ernüchternden Fazit. Die sportliche Leistung in der aktuellen Saison ist enttäuschend, die Fans sind unzufrieden und die Zukunft des Vereins ist unsicher. Doch was sind die Gründe für diesen Absturz? Wie kann der Hamburger SV aus dieser Krise herausfinden? Wir werfen einen Blick auf die Hintergründe und Analysen, um die Zukunft des Vereins zu beleuchten.

SportBILDAbschluss: Hamburger SV geht sicher wieder in die Handball-Bundesliga auf!

Zum Jahresabschluss gibt's Zeugnisse in der stärksten Liga der Welt! SPORT BILD hat die Saison 2023/24 in der Handball-Bundesliga (HBL) intensiv begleitet, an Spieltagen und zwischen den Spielen beobachtet, recherchiert, analysiert. Jetzt vergeben die Handball-Reporter das Abschluss-Zeugnis HBL.

HSV steigt sicher wieder in die Handball-Bundesliga auf!

HSV steigt sicher wieder in die Handball-Bundesliga auf!

Den wichtigsten Sieg haben die Handballer des HSV Hamburg nach der Saison eingefahren. Und der war mehr wert als die zuvor in der Handball-Bundesliga erspielten 30. Das dritte Jahr nach dem Aufstieg 2021 mit Platz 9 – es war turbulent.

Erst nach der Saison, quasi mit dem letzten Freiwurf nach der Schlusssirene, sicherte sich der HSV die Spielberechtigung für die Daikin Handball-Bundesliga 24/25 über das Schiedsgericht.

Torsten Jansen: HSV-Trainer sorgt für Relativierung nach turbulentem Jahr

Torsten Jansen: HSV-Trainer sorgt für Relativierung nach turbulentem Jahr

Torsten Jansen (47) erklärte nach dem Go erleichtert: Das war alles andere als schön. Da waren die Schlafstörungen und der ganze Krempel. Aber jetzt ist es gut. Wir müssen nach vorn schauen und unseren sportlichen Teil machen. Um die anderen Dinge kümmern sich dann Personen, die dann in die Verantwortung gehen.

Für den Handball-Weltmeister von 2007 waren es die schlimmsten Wochen seiner Karriere.

HSV-Helden: Trotz personeller Probleme und Lizenz-Ärger setzt sich HSV durch

HSV-Helden: Trotz personeller Probleme und Lizenz-Ärger setzt sich HSV durch

Der HSV hatte zuvor seine Hausaufgaben nicht erledigt, nachdem der Lizenzierungsausschuss eine Liquiditätslücke in Millionenhöhe errechnet hatte und der Verein diese nicht ausreichend genug schließen konnte. Es gab erst keine Lizenz, dann folgten Beschwerde und Schiedsgericht. Der HSV stand vor dem Absturz in Liga 4.

Nur mit viel Dusel und den rund sieben Millionen von Mäzen Philipp J. Müller (46) bekam der HSV schließlich das Zugehörigkeits-Zertifikat ausgestellt.

Der HSV sorgte für unnötigen Wirbel, auch innerhalb der Liga. Parallel dazu der Krach mit dem Präsidium um Kompetenzen und Finanzen. Die HSV-Bosse zerstörten viel Renommee, dass sich Jansen und seine Truppe über Jahre erarbeitet hatten. Ein Image-Schaden für das erfolgreiche Projekt, dass 2016 in der 4. Liga begann.

Sportlich kamen die Hamburger nur schwer in die Gänge (0:6 Punkte), hatte beim Liga-Start in Flensburg auch noch VAR-Pech. Die neue Technik funktionierte nicht, so sah der Niederländer Dani Baijens (26) unberechtigt Rot.

Die Ex-Nationalkeeper Johannes Bitter (41) und Jens Vortmann (37, jetzt Karriereende) konnten im gesamten Verlauf der Spielzeit zu selten ihr Top-Niveau erreichen. Bitter kam auf 25 Prozent gehaltener Bälle, die Vortmann-Quote lang nur bei 21 Prozent. Zu wenig.

Hamburg hat reagiert und sich für die kommende Spielzeit die Dienste von Mohamed El-Tayar (28/Balingen) und Robin Haug (25/Elverum/Norwegen) gesichert.

Schwächen in der Deckung – dafür brachte der schnelle Hamburger Angriff die Gegner oft zur Verzweiflung. Allen vor Dani Baijens! Der Niederländer stellte im Zusammenspiel Leif Tissier (24) die Gegner oft vor unlösbare Aufgaben.

Probleme hatten Baijens & Co. in der Saison aber auch. Schwere und kleine Verletzungen plagten die Truppe. Zoran Ilic (22/Knochenmarködem) traf es im September, knapp zwei Monate Pause. Baijens (zwei Monate Pause) brach sich die Hand, Dominik Axmann (25) und Andreas Magaard (25/beide Kreuzbandriss) mussten im November die Saison vorzeitig beenden.

Der dänische Nationalspieler Jacob Lassen (28) erwischte es im Dezember gegen Magdeburg – Meniskus-OP, vier Monate Pause. Auch Tomislav Severec (27) erwischte es. Der Kroate (2023 gekommen), der über Monate nicht überzeugen konnte, riss sich Ende April die Achillessehne. Comeback frühestens 2025.

Personell arg gebeutelt, schaffte es der HSV dennoch, sich langsam aus dem Tabellenkeller zu werfen. Mannschaftliche Geschlossenheit, Teamspirit und Einsatz bis zur letzten Sekunde drehten so manche Partie.

Erstaunlich: Die Mannschaft ließ sich von dem über Wochen andauernden Lizenz-Ärger und drohenden Arbeitsplatz-Verlust nicht aus dem Rhythmus bringen, spielte ihren Stiefel erstaunlich cool runter.

Zoran Ilic (r.) wurde nach der EM im Januar beim HSV zur wichtigen Stütze.

Torsten Jansen bilanziert: In dieser schweren Liga ging es für uns zunächst darum, so schnell wie möglich Punkte zu sammeln, um mit der unteren Tabellenregion nichts zu tun zu haben. Das war zwischenzeitlich nicht so leicht. Wir haben viele Spiele knapp verloren, hatten viele Baustellen. Dann hatten wir aber einen guten Februar und März, wo wir trotz der vielen der Langzeit-Verletzten es super gemacht haben und r